Ab dem 6. Lebensjahr: Sobald die ersten bleibenden Zähne durchbrechen, lohnt sich ein erster Blick. Wir erkennen Kreuzbisse, Platzmangel oder einen zu schmalen Oberkiefer, solange sie sich noch leicht beeinflussen lassen.
Zwischen 9 und 12 Jahren: Das ist für die meisten Kinder der Hauptzeitraum. Der Kiefer wächst kräftig, und genau dieses Wachstum nutzen wir — meist mit einer herausnehmbaren Spange.
Ab 13 Jahren: Nach dem Zahnwechsel folgt bei Bedarf die Feinkorrektur mit einer festen Spange. Der pubertäre Wachstumsschub macht die Behandlung besonders effizient.
Wir nehmen uns Zeit, damit Ihr Kind die Praxis in Ruhe kennenlernt. Wir schauen uns Zahnstellung und Kieferwachstum an und sagen Ihnen offen, ob eine Behandlung nötig ist — und ob jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist.
Röntgenaufnahmen und Gebissmodelle zeigen uns das Gesamtbild. Daraus entsteht ein Plan, den wir Ihnen verständlich erklären: was gemacht wird, wie lange es dauert und was die Krankenkasse davon übernimmt.
Ob herausnehmbare Spange oder feste Brackets — wir sehen Ihr Kind alle vier bis acht Wochen. Diese kurzen Termine halten die Behandlung auf Kurs und dauern meist nur wenige Minuten.
Ein erster Termin ab dem 6. Lebensjahr ist sinnvoll — dann brechen die ersten bleibenden Zähne durch. Häufig ist noch keine Behandlung nötig, aber wir erkennen frühzeitig, ob und wann eine ansteht.
Die Einstufung erfolgt über die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG 1–5). Ab Stufe 3 übernehmen die gesetzlichen Kassen die Regelversorgung bis zum 18. Lebensjahr. Bei den Stufen 1 und 2 ist es eine Privatleistung. Wie Ihr Kind eingestuft wird, sagen wir Ihnen nach der Untersuchung verbindlich.
Das hängt vom Alter und von der Fehlstellung ab. Herausnehmbare Spangen lenken das Kieferwachstum und kommen meist früher zum Einsatz. Feste Spangen bewegen einzelne Zähne millimetergenau und folgen in der Regel nach dem Zahnwechsel.
Eine reine Wachstumslenkung dauert oft ein bis zwei Jahre. Kommt anschließend eine feste Spange dazu, sollten Sie insgesamt mit drei bis vier Jahren rechnen — einschließlich der Stabilisierungsphase danach.
Das Einsetzen selbst tut nicht weh. In den ersten Tagen danach fühlen sich die Zähne oft druckempfindlich an, weil sie sich zu bewegen beginnen. Das legt sich meist nach zwei bis drei Tagen.
Ein geschützter Titel: Er setzt eine mehrjährige Weiterbildung nach dem Zahnmedizinstudium voraus. Nicht jeder Zahnarzt, der Zahnspangen anbietet, darf ihn führen.
Fabian Ziemann behandelt Kinder und Jugendliche seit vielen Jahren und legt besonderen Wert auf eine ruhige, angstfreie Atmosphäre. Gemeinsam mit Dr. Almut Hemprich — ebenfalls Fachzahnärztin für Kieferorthopädie — deckt er das gesamte Spektrum der Kieferorthopädie ab.
Brühl 4, 04109 Leipzig
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